Biomethan kann fossiles Erdgas 1:1 ersetzen und ist ein zentraler Hebel zur Dekarbonisierung, ohne dass Sie Eingriffe in Ihre Anlagen oder Prozesse vornehmen müssen. Schon eine Beimischung reduziert CO2-Kosten spürbar – bei einer Vollversorgung können sie im nationalen (BEHG) oder europäischen Emissionshandel (EU-ETS/nEHS) unter bestimmten Voraussetzungen sogar vollständig entfallen. So senken Sie Emissionen, sichern Ihre Energieversorgung und gewinnen Planbarkeit für die nächsten Jahre.
Biomethan kann fossiles Erdgas 1:1 ersetzen und ist ein zentraler Hebel zur Dekarbonisierung, ohne dass Sie Eingriffe in Ihre Anlagen oder Prozesse vornehmen müssen. Schon eine Beimischung reduziert CO2-Kosten spürbar – bei einer Vollversorgung können sie im nationalen (BEHG) oder europäischen Emissionshandel (EU-ETS/nEHS) unter bestimmten Voraussetzungen sogar vollständig entfallen. So senken Sie Emissionen, sichern Ihre Energieversorgung und gewinnen Planbarkeit für die nächsten Jahre.
Der nationale Emissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) betrifft Brennstoffe wie Erdgas oder Heizöl. Die CO2-Bepreisung setzt beim sogenannten Inverkehrbringen an: Unternehmen, die diese Brennstoffe in den Markt bringen, erwerben die erforderlichen Emissionszertifikate und rechnen die daraus entstehenden Kosten über den Energiepreis ab. Dadurch wirken sich die BEHG Kosten auch bei kleineren Standorten spürbar aus.
Das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS-1) erfasst Betreiber energieintensiver Industrieanlagen. Für jede verursachte Tonne CO2 müssen Emissionszertifikate in Form von EUAs (European Union Allowances) abgegeben werden. Eine EUA berechtigt zum Ausstoß einer Tonne CO2.
Biomethan kann unter bestimmten Voraussetzungen bei der Berechnung des CO2-Ausstoßes berücksichtigt werden. Dies erfolgt auf Grundlage entsprechender Nachhaltigkeitsnachweise aus dem staatlichen Nachhaltige-Biomasse-System (Nabisy), die dem Betreiber einer EU-ETS-1-pflichtigen Anlage bereitgestellt werden.
Ein typisches Beispiel ist ein Chemiewerk mit Gasfeuerung: Ab einer Feuerungswärmeleistung von 20 MW unterliegt der Betrieb dem EU-ETS-1, wodurch unmittelbar Zertifikatskosten entstehen.
Bei einer Beimischung sinkt der fossile Erdgasanteil und damit reduzieren sich die CO2-Kosten anteilig pro verbrauchter Kilowattstunde. Wird Ihr Energiebedarf vollständig mit Biomethan gedeckt, können die CO2-Kosten im nationalen (BEHG) oder europäischen Emissionshandel (EU-ETS/nEHS) unter bestimmten Voraussetzungen sogar komplett entfallen.
Biomethan ist verbrennungstechnisch identisch mit fossilem Erdgas. Das bedeutet: In vielen industriellen Prozessen kann es 1:1 ersetzt werden, ohne dass Brenner, Kessel oder Leitungen verändert werden müssen.
Für den Betrieb ist das ein klarer Vorteil: Der Wechsel kann ohne technische Umrüstung erfolgen und lässt sich ohne Produktionsunterbrechung umsetzen.
Biomethan ersetzt Erdgas in Kesseln und Industrieöfen 1:1. Das reduziert CO2-Emissionen und senkt CO2-Kosten, während die Prozessstabilität auch bei temperaturkritischen Anwendungen erhalten bleibt.
In energieintensiven Prozessen wirkt Biomethan als schneller Hebel, weil es Erdgas im laufenden Betrieb ersetzt (Beimischung oder Vollversorgung). Das senkt den CO2-Ausstoß und reduziert CO2-Kosten.
Beim Einsatz von Biomethan zählt neben der Versorgung vor allem die Nachweisführung. Unternehmen brauchen belastbare Unterlagen für ESG, Audits und interne Reportings. Dafür werden Herkunft und Erzeugung des Biomethans transparent dokumentiert, zum Beispiel ob es aus Reststoffen oder Energiepflanzen stammt und wie das Biomethan zertifiziert ist.
Da Biomethan in das Erdgasnetz eingespeist wird, erfolgt die Zuordnung in der Praxis über Massenbilanzierung und anerkannte Zertifikate oder Nachweissysteme. So lässt sich die Nachhaltigkeit belegen und die Aufbereitung der Daten und Dokumente für ein reibungsloses Reporting gezielt unterstützen.
Als einer der führenden Biomethan-Händler verfügen wir über ein breit diversifiziertes Portfolio mit unterschiedlichen Biomethan-Qualitäten. Dadurch können wir jederzeit flexibel auf Produktionsschwankungen reagieren und liefern auch dann zuverlässig, wenn einzelne Anlagen aus technischen oder rohstoffbedingten Gründen ausfallen. So reduzieren wir für unsere Industriekunden das Ausfall und Beschaffungsrisiko erheblich – ein Risiko, das bei Direktbezug von Produzenten schnell zu Mehraufwand, Kosten oder kurzfristigen Ersatzbeschaffungen führen kann.
Unsere Lösungen richten sich immer nach den individuellen Anforderungen, Zielen und Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens. Viele Industriekunden starten mit einer „grün“-Stellung einzelner Produkte, erweitern später auf Beimischungsmodelle und entwickeln schließlich vollintegrierte Dekarbonisierungsstrategien. Mit unserem Portfolio und unserer Marktkenntnis ermöglichen wir eine langfristige, strategisch belastbare Ausrichtung.
Wir verbinden passende Beschaffungsmodelle mit regulatorischer Expertise zu EU-ETS und BEHG, damit CO2-Kosten und Anrechnungseffekte präzise planbar sind. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei Zertifikaten und Herkunftsnachweisen, bei Dokumentation und Reporting sowie beratend bei steuerrechtlicher Abwicklung und SWAP-Geschäften (bilanzielle Produktumstellungen innerhalb der Lieferkette). So stellen wir sicher, dass Ihre Dekarbonisierungsstrategie sowohl anerkannt als auch operativ belastbar umgesetzt werden kann.
Strom
Wärme
Kraftstoff
Biomethan kann sehr gut in besonders energieintensiven Branchen eingesetzt werden, die aktuell noch Erdgas für Prozesswärme, Dampf, Öfen oder KWK nutzen. Typische Einsatzfelder sind Glas-, Lebensmittel-, Pharma-, Automobil-, Papier-, Stahl- und Chemieindustrie – also überall dort, wo Erdgas heute ein zentraler Energieträger ist.
Das hängt vor allem von Menge, Vertragsmodell (Beimischung oder Vollversorgung) und der gewünschten Nachweisführung bzw. Zertifizierung ab. In vielen Fällen ist ein Start kurzfristig nach einem Check der aktuellen Erdgasversorgung, des Verbrauchs und der Zielsetzung möglich.
Bei der Beimischung bleibt Ihre Versorgung wie gewohnt über das Gasnetz bestehen. Vertraglich wird ein definierter Anteil als Biomethan zugeordnet – z. B. 80 % Erdgas über Ihren Energieversorger und 20 % Biomethan über uns. Dadurch sinken CO₂-Emissionen und CO₂-Kosten anteilig, ohne dass Sie Ihre Anlage umbauen müssen.
CO₂-Kosten fallen vor allem beim fossilen Anteil an. Mit anrechenbarem, zertifiziertem Biomethan können sie anteilig sinken (Beimischung) oder weitgehend entfallen (Vollversorgung) – je nach geltendem Regelwerk (EU-ETS oder BEHG) und entsprechenden Nachweisvorgaben.
Typisch sind Herkunfts- sowie Nachhaltigkeitsnachweise und eine klare Mengendokumentation (z. B. Massenbilanz). Welche Unterlagen genau notwendig sind, hängt vom Anwendungsfall (EU-ETS/BEHG, Audit, ESG) ab.
Über Zertifikate und Massenbilanzierung wird Herkunft, Einsatzstoff-Basis (z. B. Reststoffe) und Mengen-Zuordnung nachvollziehbar dokumentiert. So ist die Nutzung prüfbar für Reporting und Audits.
Scope 1 betrifft direkte Emissionen aus der Verbrennung in Ihren Anlagen. Ersetzen Sie Erdgas durch Biomethan, kann sich der ausgewiesene fossile Emissionsanteil entsprechend reduzieren.
Biomethan ist nicht gleich Biomethan: Je nach eingesetzten Rohstoffen, Zertifizierungen, THG‑Minderungswerten, Herkunft und weiteren Kriterien unterscheiden sich verschiedene Biomethan‑Qualitäten. Diese Merkmale bestimmen, für welche Anwendungen das jeweilige Biomethan geeignet ist.
Welche Biomethan‑Qualität die richtige ist, hängt maßgeblich vom konkreten Einsatzzweck ab – etwa von regulatorischen Anforderungen oder Nachhaltigkeitszielen.
„Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!“ – Ihr Sales-Team
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